Freileitung- / Netzmannschaft (Einblicke in die Arbeit der Freileitung eines Netzbetreibers)
Kirchbach-Zerlach
Erneuerbare Energie, ein sorgsamer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen und eine klimafreundliche Individualmobilität sind für das Autohaus Seidnitzer & Partner ein fester Bestandteil eines zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Unternehmertums.
Willkommen beim Energieschauplatz Autohaus Seidnitzer & Partner in Hofstätten an der Raab!
Tauchen Sie ein in die Welt der zukunftsorientierten Individualmobilität und erleben Sie, wie wir als Autohaus Nachhaltigkeit aktiv leben.
Wir entwickeln unser Energiekonzept stetig weiter und planen weitere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energien. Aktuell arbeiten wir an einem Hagelschutz, der gleichzeitig auch als Photovoltaikanlage fungiert. So nutzen wir die Fläche gleich doppelt. Aber auch das Teilen des erzeugten Solarstroms im Rahmen einer Energiegemeinschaft steht ganz oben auf unserer Agenda.
Der Betrieb hat einen derzeitigen Strombedarf von 41 MWh/a, während 128 MWh/a an Wärmebedarf für Heizung u. Lackiererei benötigt werden. Wir haben derzeit eine PV-Anlage über 60 kWp. Rund 30 % des Strombedarfs entfällt derzeit auf die Ladeinfrastruktur.
Die PV-Anlage wird in Form einer stabilen Überdachung der Parkplätze genutzt. Dadurch wird einerseits die direkte Sonneneinstrahlung optimal genutzt u. andererseits ein effektiver Witterungs- u. Hagelschutz für die Fahrzeuge geschaffen.
Zudem ist ein stationärer Batteriespeicher geplant um überschüssigen Solarstrom zu speichern u. bei Bedarf für den Betrieb der Werkstatt oder das Laden von Fahrzeugen bereitzustellen. Der Speicher wird auch genutzt, um Lastenspitzen zu glätten u. den Netzbezug in teuren Spitzenzeiten zu reduzieren.
In Zukunft werden die Elektrofahrzeuge mit bidirektionalen Ladefunktionen ausgestattet sein. Das bedeutet, dass der Strom nicht nur aufgenommen, sondern auch bei Bedarf ins Netz wieder abgegeben werden kann. Der Fahrzeugbestand des Autohauses könnte somit in Zukunft für den Ausgleich der Lastenspitzen genutzt werden um die Netzstabilität zu unterstützen und die Energiekosten zu senken.
Ergänzend ist geplant, das Projekt in eine Energiegemeinschaft einzubinden, um die regionale Energieversorgung zu stärken und eine unabhängige Energieverteilung zu ermöglichen.